Golfer erspielen 4000 Euro für die Corona-Helfer

Charity-Turnier 2020

Strahlende Sieger, glückliche GLC-Organisatoren und ein zufriedener Bürgermeister Peter Braun (4. v. r.) präsentierten sich am Sonntag nach dem Charity-Turnier, bei dem 4000 Euro für das Klinikum St. Marien in Amberg gesammelt wurden.

Es ist der krönende Abschluss einer zwar von Corona geprägten, aber dennoch  erfolgreichen, Saison gewesen – das Charity-Turnier „Spenden statt Klatschen“ des Golf- und Landclubs (GLC) Schmidmühlen, das am Sonntag  über die Bühne ging. Die erspielten Ergebnisse der fünf Wertungen und drei Sonderpreise waren dabei eher zweitrangig. Denn es wurde bei der Veranstaltung die sagenhafte Spendensumme von 4000 Euro erzielt, die den „stillen Helfern“ des Klinikums St. Marien in Amberg zu Gute kommt.

Wieder einmal gelang es dem GLC am Wochenende, ein echtes Highlight zu präsentieren. 55 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren am Start und einige externe Spenderinnen und Spender sammelten 3650 Euro. Diese wurden dann von Präsidenten Harald Thies mit seiner Familie auf die glatte Summe von 4000 Euro aufgerundet. 

Schmidmühlens Bürgermeister Peter Braun, der die zusammen mit Josef Schuller, stellvertretender Personalratsvorsitzender Klinikums St. Marien Amberg, Thies, Spielleiter Reinhold Scharl und Marketing-Vorsitzenden und Turnier-Initiator Frank Käfer die Siegerehrung vornahm, lobte das Engagement und die hervorragende Arbeit im GLC. „Es ist schon erstaunlich, welch große Dinge mit so einem kleinen Ball erreicht werden können“, so das Gemeindeoberhaupt. 

Schuller freute sich sehr über die erzielte enorme Spendensumme und war schlichtweg überwältigt: „Es ist unglaublich, wie viel Geld gesammelt wurde. Herzlichen Dank dafür, und vor allem dafür, dass an uns und unsere vielen Helfer gedacht wurde.“ Käfer bedankte sich bei allen Teilnehmern und Spendern für die großzügige Bereitschaft. Weiter lobte er auch die Entwicklung des Clubs und die harmonische Zusammenarbeit mit allen Mitgliedern.

„In der Krise zeigt sich der wahre Charakter: Eigentlich wollten wir zu Beginn der Corona-Pandemie schon etwas veranstalten, konnten jedoch aufgrund der Auflagen nichts ausrichten. Wir haben uns entschieden, die Spende an die Helfer des Klinikums St. Marien in Amberg zu geben, da dieses landkreisübergreifend tätig ist und somit auch Leuten aus anderen Regionen geholfen wird“, erklärte Käfer.

Bei dem Charity-Turnier sei es auch gar nicht darum gegangen, wer wie viel und was überhaupt bekommt, sondern um Anerkennung und Wertschätzung. „Schade finde ich nur, dass unserem Aufruf in der Golfszene niemand gefolgt ist und Ähnliches getan hat. So was könnte ja auch ruhig mal von den Verbänden ausgehen“, fügte der Marketing-Vorsitzende an. 

Thies bedankte sich ebenfalls bei allen Mitwirkenden und Paten und freute sich ebenfalls über das positive Ergebnis. „ Als Präsident kann man wirklich stolz sein, wenn zu einem derartigen Anlass diese beträchtliche Summe zusammenkommt. Dies bestätigt einmal wieder, dass wir ein intakter Club sind und mit bestem Beispiel voran gehen.“ Sein großer Dank ging auch an das GLC-Mitglied Harald Pirzer, der die Idee hatte, für jede Bahn einen Paten zu finden, der dann für jedes Birdie und jedes Par einen Geldbetrag zahlen musste. Mit dieser Aktion wurden alleine schon rund 1500 Euro generiert.

Den Sieg in der Brutto-Wertung der Damen holte sich Marianne Koch (29, GLC Schmidmühlen), gefolgt von Christine Schwabenhauer (23, GLC Schmidmühlen) und Susanne Klaußner (21, GC Zollmühle). Bei den Herren setzte sich Gastspieler Jeffrey C. Yager (34) vor den GLC-Akteuren Matthias Woppmann (32) und Christian Obier (24) durch.

Die Netto-Wertung Klasse A entschied Woppmann (42 für sich), auf den weiteren Rängen folgten  Rudolf Wotzlawek (37) und Reinhold Scharl (25) – beide Spieler vom Gastgeber. Auch die Netto-Wertung Klasse B war fest in Schmidmühlener Hand, es gewann Rostislav Piskacek (38) vor Gianfranco Käfer (36) und Rolf-Günther Peppe (35). Genauso verhielt es sich in der Netto-Klasse C, die Sven Liebl (39) vor den punktgleichen Christian Holler und Wolfram Liebold (beide 37) gewann.

Den Sonderpreis „Nearest-to-the-pin“ sicherte Veronika Leibelt vom gastgebenden GLC mit 2,29 Metern, die „Longest-Drive“-Wertungen gingen an Harald Pirzer (Schmidmühlen) und Susanne Klaußner (Zollmühle).